Vergangene Ausstellung

Wege zur Selbstverständlichkeit – Set 4 aus der Sammlung des Fotomuseum Winterthur

03.03.–14.10.2007

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Einige Dekaden lang waren Frauen fast gezwungen, sich vornehmlich mit Frauenthemen, mit der Thematisierung ihrer eigenen Situation in der Kunst und in der Welt eine (feministische) Stimme in der zeitgenössischen Kunst zu verschaffen. Nur so, mit intensiver Selbstreflexion und Machtanalyse, hatten sie eine Chance, wahrgenommen zu werden. Deshalb ist Frauenkunst der vergangenen 30 bis 40 Jahre so stark mit den Begriffen Identität und Gender verbunden. Stellvertretend dafür können Künstlerinnen wie VALIE EXPORT, Cindy Sherman oder Rosemarie Trockel genannt werden.

Die Ausstellung Wege zur Selbstverständlichkeit – Set 4 aus der Sammlung des Fotomuseum Winterthur will nun mit feiner Glocke den Alltag einläuten. Sie stellt eine Reihe von Frauen in einer gemeinsamen Ausstellung vor, schafft in diesem Sinne nochmals einen gemeinsamen rhetorischen Rahmen, jedoch kreisen die ausgestellten Werke nicht mehr nur um die genannten Felder, vielmehr werden Generationen, Formate, Haltungen und Herangehensweisen gemischt und es werden neue, andere Wege aufgezeigt, die heute von Frauen in selbstverständlicher Weise begangen werden.

Mit Werken von Suky Best, Tacita Dean, Antje Dorn, Andrea Gohl, Nan Goldin, Nanna Hänninen, Annika von Hausswolff, Roni Horn, Valérie Jouve, Annette Kisling, Phoebe Maas, Leonore Mau, Annette Messager, Marianne Müller, Elisabeth Neudörfl, Ulrike Ottinger, Martha Rosler, Yoshiko Seino, Ann-Sofie Sidén und Pernilla Zetterman.

Die Ausstellung wurde von Thomas Seelig kuratiert.

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