Vergangene Ausstellung

John Waters – Change of Life

29.05.–22.08.2004

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John Waters arrivierte mit seinen 15 Filmen, besonders mit Mondo Trasho (1969), Pink Flamingos (1972), Polyester (1981) und Hairspray (1988), zum Kult-Filmer und definierte für eine Generation, dass „Trash“ Teil unserer Kultur ist. „John Waters is the pope of trash“, schrieb William Burroughs. Anfang der neunziger Jahre wandte er sich der Fotografie zu: Er sah sich Videotapes von Filmen an, die in faszinierten – Cleopatra oder Baby Doll u.v.a. – und fotografierte direkt vom Videomonitor Bilder aus diesen Filmen. Diese Medienbildmomente wurden zum Rohmaterial, aus dem John Waters durch Editieren und Zusammenstellen neue kleine Fotofilme kreierte: Director’s Cut betitelte ein Buch dieses Vorgehen.

Das Fotomuseum Winterthur präsentierte die erste umfassende Ausstellung dieser fotografischen Sequenzen. Ausgewählte Objekte, Skriptbücher, Kleinkunstwerke, Werbematerial für Filme unterstreichen John Waters’ Faszination für fotografische Bilder und für die Massenmedien. Die Ausstellung enthält ebenfalls seine frühen und bisher nicht öffentlich gezeigten No-Budget-Filme Hag in a Black Leather Jacket (1964), Roman Candles (1966) und Eat Your Make-up (1968) enthalten.

Die Ausstellung wurde von Marvin Heiferman und Lisa Phillips kuratiert. Realisation in Winterthur: Urs Stahel. Eine Zusammenarbeit mit dem New Museum of Contemporary Art, New York.

Hauptsponsor: Ars Rhenia Stiftung

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