John Waters

John Waters
*1946 in Baltimore; lebt in Baltimore und New York City
John Waters arrivierte mit seinen 15 Filmen, besonders mit Mondo Trasho (1969), Pink Flamingos (1972), Polyester (1981) und Hairspray (1988), zum Kult-Filmer und definierte für eine Generation, dass „Trash“ Teil unserer Kultur ist. „John Waters is the pope of trash”, schrieb William Burroughs. Anfang der neunziger Jahre wandte sich Waters der Fotografie zu: Er sah sich Videotapes von Filmen an, die in faszinierten – Cleopatra oder Baby Doll u.v.a. – und fotografierte direkt vom Videomonitor Bilder aus diesen Filmen. Diese Medienbildmomente wurden zum Rohmaterial, aus dem John Waters durch Edieren und Zusammenstellen neue kleine Fotofilme kreierte: „Director’s cut“ betitelte ein Buch dieses Vorgehen: Fotografischen Sequenzen, die ein heiteres, witziges, ironisches Eigenleben führen.