Henrik Spohler

Henrik Spohler
*1965 in Bremen, lebt in Hamburg
Henrik Spohler visualisiert das Normierte, Strukturierte, das mechanisch-elektronisch aufeinander Abgestimmte der neuen Produktionswelt, die menschenleer und fast klinisch sauber erscheint. Eine Welt, die beim Installieren voller Arbeitender ist, doch „vor dem Anpfiff“ bewegen sich alle, wie 60 Sekunden vor dem Start eines Formel 1-Rennens, von den Autos, vom Produktionsbereich weg. Was zuvor wie ein orientalischer Bazar aussah, wirkt plötzlich menschenleer und technoid. Beim Startschuss der Produktionsstrassen, beim Einschalten der Strom- und Informationsflüsse verschwinden alle Menschen, ihre geleistete Arbeit geht „unsichtbar“ ein in das perfekte, computergesteuerte Funktionieren von technologischen Abläufen.