Jacques Berthet

Jacques Berthet
*1949 in Genf; lebt in Genf
Mit seiner Arbeit über das Ufer des Genfersees, mit dem grossen Projekt über die erstaunlich vielen verlassenen Minen in den Schweizer Alpen (im Rahmen der Ausstellung “Aus der Romandie” im Fotomuseum Winterthur ausgestellt), mit seiner jüngsten Farbarbeit über die Wiesenflächen überhalb der CERN-Forschungsstätte in Meyrin: Immer hat sich der Genfer Fotograf als sehr ruhiger, konzentrierter und genauer Beobachter und Bildkonstrukteur erwiesen, der die Spuren des Menschen in archäologischer Weise untersucht und den Zeichen der Natur wie ein melancholisch-fröhlicher Botaniker folgt. Berthet scheint die Kamera genauso als Suchinstrument einzusetzen wie als Bildmaschinerie. Als Betrachter haben erhalten wir dadurch die Möglichkeit, in eindringlichen, präsenten Bildern etwas – ein Wichtiges, ein Detail – über unsere Umwelt und Geschichte zu erfahren.